„Put your motherfucking hands in the sky“, hieß es am 6. November im Hyde-Park in Osnabrück. Denn die Elektrocore-Götter von Eskimo Callboy schmissen an diesem Abend dort  eine riesige Party der Superlative. In Osnabrück sind die Castrop-Rauxeler sehr beliebt und haben dort eine ziemlich große Fangemeinschaft. Bereits in der Vergangenheit waren Eskimo Callboy schon mehrfach in Osnabrück und spielten hier eines ihrer ersten Konzerte. Kein Wunder, dass es sie immer wieder zurück in die Stadt an der Hase mit den sechs Speichen Rad zieht.

Mit im Gepäck hatten die Jungs aus Castrop-Rauxel eine geballte Metallladung als Vorbands mitgebracht:  Miles Beneath aus dem Ruhrpott und Walking Dead on Broadway aus Leipzig.

Bereits im Vorprogramm war das Publikum guter Dinge und feierte was das Zeug hielt. Es formten sich unter anderem Circle- und Moshpits. Die zweite Vorband Walking Dead und Broadway animierte ihr Publikum zu einer Wall off Death.

Bevor Eskimo Callboy dann endlich selber die Stage betraten schickten sie zunächst ihr Stimmungshässchen auf die Bühne um das Publikum anzufüttern. Das Publikum bebte und rief lauthals „Eskimo, Eskimo, Eskimo…“. Um 21 Uhr war es dann endlich soweit: Eskimo Callboy stürmten die Bühne und schmissen eine Elektrocore-Party wie es der Hyde Park noch nie zuvor erlebt hatte. Es war ein typischer Eskimo Callboy-Abend. Bei „Wonderbra Boulevard“ flogen BHs auf die Bühne und bei dem Song „Best Day“ übernahmen Sushi und Kevin direkt selber Sido’s Part. Denn dieser war persönlich nicht zugegen. Darüber hinaus zockten Eskimo Callboy ihren Hit „Chrystals“ vom gleichnamigen Album und schlossen das Konzert mit dem Song ab mit dem Ihnen letztendlich der Durchbruch gelang: „Is Anyone Up“. Mehrfach wurde das Publikum mit einem Lametta-Regen berieselt. Da wurde so einiges verschossen. So oft wie Eskimo Callboy bereits in Osnabrück auf der Bühne in irgendeinem Club standen kann man deren Auftritte mittlerweile als eine Art Heimspiel dort bezeichnen.