Ostfront Osnabrück

Die Jungs von Ost+Front sind wieder auf Tour! Mit ihrer neuen Platte „Ultra“ im Gepäck reisen sie durchs Land und bringen ein wenig Neue Deutsche Härte aus Berlin mit.

Gegen 20 Uhr, betraten die 5 Jungs von „Hemesath“ die Bühne. Direkt beim ersten Song kam eine gute Stimmung auf, leider war das Publikum noch nicht richtig in Feierlaune, was ich aber mal auf die Menge der Besucher schiebe, die war nämlich recht übersichtlich. Es war ordentlicher, lauter Rock mit derben deutschen Texten und für sowas bin ich persönlich immer zu begeistern. Die Band verließ unter Applaus und lauten „Ost! Front!“ rufen die Bühne.

Der Bastard Club, bekannt für eher familiäre Atmosphäre, war an diesem Abend nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Um die 100 Personen hatten sich eingefunden, um mit den Sechs von „Ost+Front“ zu feiern – aber das merkte man kaum, denn diese doch recht überschaubare Menge machte mehr Stimmung, als manch größeres Publikum.

„Ost+Front“ präsentierten sich gewohnt martialisch, Masken, Blut und viel Nebel gehören einfach dazu. Zur Bühnenshow gehört auch das Ausschenken von Alkoholika aus einem Sekretbeutel bei ihrem Song „Feuerwasser“.

Bei ihrem Auftritt bewiesen sie, dass ihr neues Album durchaus live tauglich ist, und man zu Stücken wie „Afrika“ und „Sternenkinder“ ganz hervorragend feiern kann. 

Das Publikum bewies, dass es nicht nur textsicher sondern auch feierwütig war – ein Umstand, der dafür sorgte, dass man kaum merkte, dass es sich um ein kleines Clubkonzert handelte.

Mein Fazit: Ein großartiger Abend mit klasse Musik, einem super Publikum und einer Band die einfach Spaß am feiern hat. „Ost+Front“ klingen härter und besser als je zuvor!

Fotos und Text: Malte Santen