„Hi, Spencer!“

„Hey Wanda!“ und das Geräusch von sich abklatschenden Händen.

Zwei Bands mit ihrem jeweiligen Debütalbum waren am letzten Freitag zu Gast im Rosenhof.

 

Bei der einen Band ein Heimspiel, bei der anderen ein Hauch von Klassenfahrt. Betrat man den Konzertraum, so spürt man bereits die Vorfreude und das Kribbeln in der Luft, wie die Spannung vor einem Sommergewitter.
Der Rosenhof verdunkelte sich, der Sound von Silvesterraketen halte durch die Boxen. Mit einem wahren Feuerwerk an Lyrik und Lust auf die kommende drei viertel Stunde legten die Hagener-Jungs von Hi! Spencer los. Wie immer warfen sie alles in die Menge: Leidenschaft, Spielfreude, die letzten Stimmenbänder und einiges an Schweiß, nur um das was man liebt in vollen Zügen zu zelebrieren. Amore, für die Musik, für das was seinem Leben ein Wert gibt. Amore in jedem Augenblick des Lebens. Im Anschluss ging es mit Wanda weiter.

Wer ist eigentlich dieses Wanda und was können Sie? 2014, plötzlich aus dem Nichts da gewesen. Genau genommen kommen die fünf Jungs aus Österreich. Ihre Konzerte wurden sofort als Wanda-Festspiele tituliert und diesem Ruf wurden sie auch vollkommen gerecht. Als sie die Bühne betraten rief die Menge bereits nach einer Zugabe, alle freuten sich auf den Moment, die Akkorde, die Stimme von Marco Wanda, die fein formulierten lyrischen Texte, das Gefühl wie auf einem großen Familientreffen. Jeder freut sich seit langer Zeit auf diesen Moment, der genau jetzt war und in jedem Ton zelebriert wurde, wahrliche Festspiele.

 

Was nach dem Konzert blieb? Der Schweiß war bereits getrocknet, die letzten Akkorde hingen noch Tage danach im Ohr fest und wollten nicht weichen und das Lächeln auf den Lippen? Das ist mein Begleiter durch das Wochenende geworden. Sollte man die Gelegenheit haben diese Kombination noch einmal zu erleben, sollte man Sie sofort nutzen!